Brief an AWO

AWO Delmenhorst
Kreisgeschäfts- und Beratungstelle
Cramerstr. 193
z.H. Frank Oestermann

27749 Delmenhorst


Donnerstag, 6. März 2008

Sehr geehrter Herr Oestermann,

wir haben es hier in Delmenhorst mit gemeinsamen Aktionen überparteilich geschafft, den Kauf des Hotels am Stadtpark durch Rieger in einem langen Abwehrkampf zu verhindern, wir sind aber anscheinend nicht in der Lage das jetzt durch den Rat der Stadt Delmenhorst auf die richtige Schiene zu bringen.
Ich habe mich persönlich gefreut, wo ich gehört habe, das die AWO das Hotel nutzen will, hatte aber noch bedenken im Hinblick der Finanzierungsforderungen an die Stadt. Nun ist das ja durch einen Investor abgedeckt und das Problem mit der Delmeburg ist mit Sicherheit auch noch zu lösen. Ich denke für die ganze Diskussion wäre es von Vorteil, wenn die AWO sich Gedanken machen würde über mögliche weitergehende Nutzungen des Hotels.
Es gibt da verschiedene Möglichkeiten aus meiner Sicht, die ich Ihnen gerne mitteilen möchte.

  • Das Hotel verfügt ja über eine Großküche, hier könnte ja zusammen mit der ARGE eine Kooperation geschlossen werden, wo Köche/innen ausgebildet werden und gleichzeitig Essen für das Haus und für bediensteten der Stadtverwaltung angeboten wird.
  • Anbindung eines Kindergartens, der den Älteren Menschen die Begegnung mit den Kindern ermöglicht in der Art eines Mehrgenerationenhauses ( Modell Salzgitter).
  • Betreibung eines Cafes in Richtung Graftanlage und der damit verbunden Öffnung für alle

Ein Haus der Begegnungen dieser Art wäre für Delmenhorst ein positives Zeichen, was auf längere Sicht gesehen, auch die Kaufkraft stärkt und Delmenhorst nach außen hin gut darstellt.

Das alles muss ja auch nicht sofort gemacht werden, aber ich denke es wäre sinnvoll, da öffentlich einmal darüber nachzudenken, um die Schärfe aus den Diskussionen zu nehmen.

Mit freundlichen Grüßen

Jörg Dombrowe

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